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Sie haben eine Frist im Strafverfahren versäumt?

Im Strafverfahren sind dem Betroffenen durch das Gesetzt kurze Fristen gesetzt. So besteht bei einem Strafbefehl nur innerhalb von zwei Wochen die Möglichkeit des Einspruchs. Gegen Urteile müssen Berufung oder Revision sogar innerhalb von nur einer Woche eingelegt werden. Oft werden solche Fristen versäumt. In vielen Fällen bietet die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand die Chance, das Rechtsmittel doch noch geltend machen zu können.

Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

Gemäß § 44 StPO besteht die Möglichkeit einer Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Dies setzt voraus, dass jemand ohne Verschulden verhindert war, eine Frist einzuhalten. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn während eines Urlaubs ein Schreiben des Gerichts eingegangen ist.
Nach § 44 S. 2 StPO ist die Versäumung einer Rechtsmittelfrist immer als unverschuldet anzusehen, wenn eine Rechtsmittelbelehrung unterblieben ist.

Achtung: Erforderlich ist jedoch schnelles Handeln. Denn nach § 45 StPO muss der Wiedereinsetzungsantrag innerhalb einer Woche nach Wegfall des Hindernisses gestellt werden.

Wer kann mir helfen?

Unsere Rechtsanwälte Dr. Jörg Becker und Patrick Welke können für Sie die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei dem Gericht beantragen.
Nehmen Sie deshalb schnell mit unseren Strafverteidigern Kontakt auf (Tel.: 06221 / 65 9 400) und lassen Sie sich beraten.