Strafverteidigung in Betäubungsmittelstrafsachen

Sie haben eine Vorladung erhalten?

Vorladung zur Vernehmung als Beschuldigter

Sie haben eine Vorladung der Polizei wegen Verstoßes gegen das BtMG erhalten? Dann sollten Sie schnellstmöglich Kontakt mit einem auf das Betäubungsmittelstrafrecht spezialisierten Strafverteidiger aufnehmen. Unsere Rechtsanwälte Dr. Jörg Becker, Patrick Welke und Anna Winkler befassen sich schwerpunktmäßig mit Verstößen gegen das BtMG und können Sie umfassend beraten.

Muss ich bei der Polizei erscheinen?

Nein! Bei einer Vorladung der Polizei wegen Verstoßes gegen des das BtMG besteht keine Pflicht zu der geplanten Vernehmung zu erscheinen. Nur wenn Sie eine Vorladung von der Staatsanwaltschaft oder vom Gericht erhalten, müssen Sie erscheinen. Nehmen Sie frühzeitig mit unserer Kanzlei Kontakt auf. Wir sagen dann den Termin bei der Polizei ab und beantragen zunächst Akteneinsicht. Nach Akteneinsicht kann dann eine sachgerechte Beratung bezüglich der weiteren Vorgehensweise erfolgen.

Kann eine frühe Einlassung nicht hilfreich sein?

Auch wenn die Polizei immer wieder darauf hinweist, dass eine frühe Aussage sich günstig bei der Strafzumessung auswirkt, ist von einer Aussage ohne Akteneinsicht ganz klar abzuraten. Erhält man eine Vorladung der Polizei wegen Verstoßes gegen das BtMG, ist nicht abzuschätzen, welche Beweise der Polizei bereits vorliegen. Oft besteht nur ein sehr vager Verdacht aufgrund eines Hinweises oder weil ein Name in abgehörten Telefongesprächen oder Chatverläufen auftaucht. Mit einer frühen Einlassung räumt man hier möglicherweise den Besitz oder Erwerb von Betäubungsmitteln ein, der einem sonst niemals nachgewiesen werden könnte. Vorschnelle Angaben zum Konsum können auch nachteilige Folgen hinsichtlich der Fahrerlaubnis nach sich ziehen.

Soll ich meinen Dealer benennen?

Bei einer Kontaktaufnahme im Rahmen einer Vorladung wegen Verstoßes gegen das BtMG drängt die Polizei einen Beschuldigten auch häufig mit dem Hinweis auf eine mögliche Strafmilderung nach § 31 BtMG zu einer Aussage.

 

Auch hiervon ist jedenfalls ohne vorherige Akteneinsicht eindeutig abzuraten. Die Benennung der Dealer kann nämlich auch sehr negative Folgen haben. Wird jemand beispielsweise nur im Besitz einer relativ geringen Menge an Betäubungsmitteln erwischt, sind die strafrechtlichen Folgen eher gering. Mit der Benennung eines Dealers wird aber oft zugleich eingeräumt, bei diesem bereits seit mehreren Monaten regelmäßig Betäubungsmittel erworben zu haben. Mit einer solchen Aussage sind dann aus einer einzigen nachweisbaren Tat direkt mehrere Straftaten geworden. Dies kann genauso passieren, wenn man den Dealer benennt ohne weitere Taten einzuräumen. Denn wenn der Dealer nun mit der Aussage konfrontiert wird, könnte auch er selbst die weiteren Verkäufe an die Person offenbaren.

Wie kann ein Strafverteidiger helfen?

Rechtsanwalt Dr. Jörg Becker, Rechtsanwalt Patrick Welke und Rechtsanwältin Anna Winkler können Sie in einem ersten Beratungsgespräch über die möglichen strafrechtlichen und fahrerlaubnisrechtlichen Folgen eines Verstoßes gegen das BtMG beraten.

 

Im Anschluss werden sie für Sie den Termin bei der Polizei absagen. Dies hat keinerlei negative Folgen. Sollte eine Einlassung im weiteren Verfahrensverlauf sinnvoll erscheinen, kann diese immer noch erfolgen. Mit der Absage des Vernehmungstermins beantragen unsere Rechtsanwälte zugleich Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft. Mit der Akteneinsicht erhält man die Akte, welche alle Ermittlungsergebnisse der Polizei und der Staatsanwaltschaft beinhaltet. Durch die Akteneinsicht kann man daher genau abschätzen, welche Beweise den Ermittlungsbehörden vorliegen und ob dadurch ein Verstoß gegen das BtMG nachgewiesen werden kann. Es erfolgt dann eine ausführliche Beratung zur weiteren Vorgehensweise in Ihrem Fall.

 

Haben Sie eine Vorladung zu einer polizeilichen Vernehmung als Beschuldigter erhalten, empfiehlt es sich daher, schnell anwaltliche Hilfe zu suchen. Sie erreichen unsere auf das Strafrecht spezialisierten Rechtsanwälte telefonisch oder per Email und über das Kontakformular.

Becker Behlau | Rechtsanwälte Fachanwälte

Fritz-Frey-Straße 17 | 69121 Heidelberg